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In unserer verhaltenstherapeutischen Psychotherapiepraxis wird überwiegend mit den Methoden der Kognitiven Verhaltenstherapie gearbeitet. Die folgenden Ausführungen sollen Ihnen einen kurzen Überblick verschaffen.

Die Verhaltenstherapie ist eine wissenschaftlich anerkannte und fundierte psychotherapeutische Methode, die offen ist für alle neuen wissenschaftlich überprüften Methoden, die sich zur Behandlung von psychischen oder psychosomatischen Störungen bewährt haben.
Bis zum heutigen Tage werden stetig neue Erkenntnisse aus der psychologischen und medizinischen Wissenschaft integriert und die bestehenden Theorien und Modelle erweitert. Damit ist die Verhaltenstherapie eine sich ständig weiterentwickelnde Therapieform, deren Maxime eine möglichst umfassende Optimierung des Behandlungserfolges war, ist und vorraussichtlich sein wird.

Mittlerweile werden die Begriffe "Verhaltenstherapie" und "Kognitive Verhaltenstherapie" synonym verwendet. In den 60er Jahren orientierte sich die Verhaltenstherapie vorwiegend am äußerlich beobachtbaren Verhalten. In den 70er Jahren vollzog sich mit der sogenannten "Kognitiven Wende" der zunehmende Einbezug von Gedanken bzw. Kognitionen.
Der entscheidende Gedanke hierbei war, dass Kognitionen im Grunde, ähnlich wie eine komplizierte Handbewegung, eben auch erlernte (gedankliche) Verhaltensweisen sind. Dadurch wurde die klassische Verhaltenstherapie in den letzten Jahrzehnten, um die Behandlung und Veränderung von Gedanken, erweitert.

Die Verhaltenstherapie (VT) geht grundsätzlich davon aus, dass Verhalten, Gefühle, Körperreaktionen und Gedanken oder Einstellungen im Laufe eines Lebens erlernt sind. Psychische Störungen entstehen demnach u.a. dann, wenn in der Lebensgeschichte ungünstige (Lern-) Erfahrungen gemacht wurden, die in einer aktuell belastenden Situation zu Schwierigkeiten führen. So kann man sich etwa vorstellen, dass jemand der in seinem Leben gelernt hat, sich nach einem Rückschlag nicht so leicht wieder zu erholen, sehr vorsichtig geworden ist. Diese Vorsicht ist zwar verständlich, könnte aber auch dazu führen, dass man passiv wird und so versäumt rechtzeitig Probleme in Angriff zu nehmen. Dies könnte es dann sogar wahrscheinlicher machen, den gefürchteten Rückschlag zu erfahren. Wenn dann ein erneuter Rückschlag erlebt werden muss, könnte man daraus lernen, dass egal was man bei Schwierigkeiten auch macht: "Ich ziehe den Kürzeren!". Dies führt unter Umständen zu weiterer Passivität und damit zur Verstärkung der gesamten Problematik.

An dieser Stelle kann es höchst sinnvoll sein, einen geeigneten Therapeuten aufzusuchen. Denn in vielen Fällen ist ein Umlernen durch die Organisation neuer Erfahrungen möglich und hilfreich. Dazu gehört allerdings eine ausreichende Motivation und Änderungsbereitschaft des Patienten. Wie schwierig es ist Veränderungen selbst bei vermeintlich kleinen Dingen durchzuführen kann jeder jetzt prüfen: "Bitte legen Sie sich für die nächsten 7 Tage verkehrt herum in Ihr Bett (Fussende=Kopfende)".


Spezielle VT-Methoden Konfrontationsverfahren, z.B. bei Angst- und Zwangserkrankungen
Etablierung positiver Aktivitäten, z.B. bei Depressionen
Kognitive Umstrukturierung dysfunktionaler Gedanken, z.B. bei Essstörungen oder Depressionen
Stützende Intervention bei akuten Krisensituationen
Aufbau und Erweiterung sozialer Kompetenzen durch Rollenspiele und andere Übungen
Aufbau einer ausreichenden Stresstoleranz durch Entwicklung individualisierter Stressmanagementstrategien
Reduktion der allgemeinen Anspannung oder Belastung durch angewandte Entspannungsverfahren, z.B. durch die Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson
Ausbau des Kommunikationsverhaltens, z.B. in der Partnerschaft